Seagate-Aktien locken die Händler nur wenig

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Zweiter Börsengang entpuppt sich als Rohrkrepierer

Erst vor zwei Tagen hatte der Festplattenhersteller Seagate Technologies mit einem der größten Emissionsangebote des Jahres auf sich aufmerksam gemacht. Die Händler an den Börsen blieben freilich unbeeindruckt: Am ersten Handelstag fielen die Aktien bereits um 4 Prozent unter den Ausgabekurs.

Seagate hatte 72,5 Millionen Aktien für 12 Dollar platziert. Die Unternehmensführung war davon ausgegangen, dass die Papiere bald auf 13 bis 15 Dollar steigen würden – tatsächlich wurden sie zu Börsenschluss bei 11,50 Dollar gehandelt.

Experten reagierten wenig überrascht angesichts der Tatsache, dass Technologieaktien nach dem Boom der 90er Jahre nun nur mehr einen Bruchteil ihres damaligen Werts erreichen.