Texas Instruments: Der Nebel lichtet sich

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Auftrags- und Umsatz-Zuwachs lässt Verluste verschmerzen

Texas Instruments (TI) hat im abgelaufenen Quartal deutlich höhere Verluste geschrieben – allerdings nur, weil das Unternehmen Sonderabschreibungen auf seine Micron-Aktien über 638 Millionen Dollar vorgenommen hat.

Ohne diese Sonderbelastung wäre der Halbleiterhersteller mit einem Gewinn von knapp 104 Millionen Dollar aus dem Quartal gegangen. Die Analysten hatten dem Unternehmen nur halb so viel zugetraut. So beläuft sich das Minus also auf 589 Millionen Dollar.

Deutlich zulegen konnte TI beim Quartalsumsatz: von 1,8 auf 2,1 Milliarden Dollar. Allein der Umsatz mit Halbleitern, vor allem für den schwierigen Mobilfunkmarkt, stieg um 22 Prozent. Während beim Auftragseingang auf Jahresbasis ein Plus von 23 Prozent zu verzeichnen ist, ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu sehen: Im vierten Quartal gingen Aufträge über 2,1 Milliarden Dollar ein – ein Zuwachs um 32 Prozent.

Der Jahresumsatz 2002 beläuft sich nach 8,2 nun auf 8,4 Milliarden Dollar. Unter dem Strich wird TI das Jahr mit einem Minus von 344 Millionen Dollar abschließen. 2001 waren es noch 201 Millionen.