Japan zeigt der IT-Welt wieder erfolgreiche IPOs

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Lange nichts mehr im Techniksektor gehört

Die japanischen Unternehmen NEC und Seiko Epson haben den Börsengang gewagt. Zur Überraschung der Finanzwelt verlief dieses Unterfangen erfolgreich, nachdem durch den Dotcom-Boom und seinen schnellen Niedergang das Initial Public Offering (IPO) an sich in Verruf geraten war.

Wie das Wall Street Journal berichtet, vermuten Börsenkreise nun eine Wiederbelebung dieses einst lukrativen Marktes. NEC stellt immerhin 23,5 Millionen neue Anteilsscheine aus, Seiko Epson 50,8 Millionen.

Beide Firmen, der Elektronikkonzern und Supercomputer-Hersteller sowie die Drucker- und Bürogerätefirma, haben mit dem Ausgabepreis jedenfalls Grund zur Hoffnung gegeben. Beide starten im Juli mit einem hohen Angebot. NEC benötigt das so gewonnene Kapital allerdings dringend: Die Weiterentwicklung und Produktion von 300-Millimeter-Wafern, so heißt es, dulde keinen Aufschub.