Zahlen oder CD kaputt – Selbstzerstörung als Kopierschutz

E-GovernmentManagementRegulierung

Doch jeder kocht sein eigenes Süppchen

Wer Musik oder Videos auf CD und DVD kopieren will, muss sich möglicherweise beeilen. Denn wartet er zu lange, löscht der Datenträger “seine” Informationen selbstständig.

Auch Unternehmen sollen von der Technologie profitieren können, nämlich dann, wenn es Mails oder Kundendaten zu schützen gilt. Der neue Kopierschutz basiert auf dem Digital Rights Management (DRM). Dies ist grundsätzlich aktiv und wird nur dann deaktiviert, wenn der Benutzer ein entsprechendes Entgelt gezahlt hat.

Problematisch an der ganzen Sache ist allerdings, dass es viele Versionen von DRM gibt. Microsoft, Philips oder Sony kochen da jeweils ihr eigenes Süppchen. Diese proprietären Lösungen bergen aber die Gefahr, dass sie auf manchen Geräten nicht abgespielt werden können. Die Hersteller schaffen es offensichtlich noch nicht, Standards für einen einheitlichen Kopierschutz auf DRM-Basis zu verabschieden.

Im vergangenen Jahr beispielsweise blieben Shakira und Celine Dion stumm, weil die CD unter Sony-Label von PCs und Macs nicht angenommen wurde. Jetzt muss man einen Mittelweg finden, so CNN, um Raubkopien zu verhindern, aber gleichzeitig auch die Kunden nicht zu verprellen.