OECD setzt sich für mehr Verbraucherschutz im Internet ein

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Können mehr Richtlinien vor Internetbetrug schützen?

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) will Verbraucher vor Internetbetrug schützen. Im Rahmen dieses Vorhabens haben sich die Mitgliedsstaaten der OECD jetzt auf erste Richtlinien geeinigt. Demnach wollen die OECD-Staaten den Schutz beim grenzüberschreitenden elektronischen Geschäftsverkehr verbessern und dabei gegen Betrug über Landesgrenzen hinaus vorgehen.

Vor allem in Sachen Strafmaßnahmen müssten die OECD-Staaten effektiver zusammenarbeiten, heißt es, um die oftmals grenzüberschreitenden Flüchtlinge belangen zu können. Die Rechtslage sei in den einzelnen Staaten mitunter sehr unterschiedlich. Gerichtlich angeordnete Maßnahmen, die die Internet-Betrüger bestrafen sollen, seien deshalb meist über Grenzen hinweg wirkungslos.

Die beschlossenen Leitlinien beruhen auf den E-Comerce-Regeln, die die Organisation bereits 1999 verabschiedet hat. Um “betrügerische kommerzielle Praktiken” über E-Mails oder Websites besser zu bekämpfen, schlägt die OECD unter anderem vor, basierend auf bereits bestehenden Projekten für den Verbraucherschutz vorerst Informationen zu sammeln und untereinander auszutauschen. Dazu könnten Beschwerden von Verbrauchern gehören sowie bereits laufende Betrugsverfahren.