Linux & Co. marschieren durch die deutschen Behörden

E-GovernmentManagementRegulierung

Nachfrage immer größer

Ein Jahr nach Beginn einer Open-Source-Kooperation zwischen IBM und dem Bundesinnenministerium haben beide Seiten eine positive Bilanz gezogen. Inzwischen hätten rund 500 Behörden auf allen Ebenen in Bund, Ländern und Gemeinden Interesse an einem Umstieg auf Linux angemeldet, so heißt es.

Deshalb werde jetzt auch eine Online-Möglichkeit geboten, ein entsprechendes Angebot von IBM einzuholen. Nach Auskunft von Minister Otto Schily sind derzeit Kartellamt, Monopolkommission, Tierzuchtversuchsanstalt, sowie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz auf freie Softwarebetriebssysteme und Anwendungen – umgestiegen.

IBMs Deutschlandchef Erwin Staudt verwies auf das Beispiel Schwäbisch Hall. Die dortige Stadtverwaltung begann noch vor der Münchner, ihre IT übrigens ausschließlich mit Open-Source-Software zu betreiben. Weil die Ausgaben für Lizenzkosten eingespart würden, seien dort Mittel frei für E-Government-Lösungen, so heißt es.