CAD-Lieferant Autodesk muss abbauen

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Das Wirtschaftsklima lässt den Branchenführer schwächeln

Der Softwarehersteller Autodesk wird in den kommenden sechs Monaten 7 Prozent seiner Belegschaft entlassen. Die Firma mit Sitz im kalifornischen San Rafael beschäftigt derzeit rund 3700 Mitarbeiter. Im deutschsprachigen Raum arbeiten 110 Personen für die Autodesk GmbH.

Die Entlassungen seien die Antwort auf das derzeitige wirtschaftliche Klima, erläutert Firmensprecherin Shannon Hart. Zwar seien die Abteilungen des Unternehmens unterschiedlich hart von den Streichungen betroffen, doch Vorstand und Geschäftsführung blieben unangetastet, so Hart.

In mehr als 150 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen, das Programme für Computer Aided Design (CAD) anbietet, im Geschäftsjahr 2001/2002 einen Nettoumsatz von 947 Millionen Dollar. Doch in diesem Jahr schneidet die Firma schlechter ab.

So lag der Ertrag im zweiten Quartal 2002 bei 10 Millionen Dollar; im Vorjahreszeitraum konnte das Unternehmen noch 19 Millionen Dollar einnehmen.

Der Umsatz in dem Vierteljahr, das am 31. Juli endete, betrug 211 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Autodesk 231 Millionen Dollar umsetzen können.