An Milliardstel Meter hängt für japanische Hersteller die Zukunft

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NEC kündigt die Produktion von Carbon-Nanotubes an

Der japanische Chip-Hersteller NEC hat angekündigt, in die Massenproduktion von Carbon-Nanotubes einzusteigen. Diese Microstrukturen auf Kohlenstoffbasis gelten als besonders leitfähig, schnell und flexibel. Die Börse reagierte sofort, und zwar positiv.

Das High-tech-Material soll spätestens ab 2005 für Brennstoffzellen genutzt werden können. Diese wiederum sind in Mobil-Telefonen und anderen elektrischen Geräten verwendbar. Das Unternehmen will, um diese Pläne rechtzeitig umsetzen zu können, unter Umständen sogar eine Fremdfirma mit der Produktion beauftragen.

Im Jahr 2004 soll die Produktion starten – mit einer Kapazität von einer Tonne pro Jahr.

NEC ist nur eine von mehreren japanischen Firmen, die sich auf die Nanotechnik spezialisieren wollen. Die Regierung unterstützt diese Vorhaben, da die heimische Halbleiterindustrie unter der derzeitigen Branchenkrise leidet und die Nanometerstrukturen Hoffnungen auf einen wirtschaftlichen Erfolg schüren.

Die Börse honoriert jedenfalls die Ankündigungen von NEC. Heute stieg die Aktie um 0,15 Prozent, während der Nikkei-Index um 2.21 Prozent fiel.