The SCO Group: Caldera hüllt sich in neue Kleider

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Schwenk vom Linux- zum Unix-Markt

Der Software-Hersteller Caldera hat seinen bisherigen Namen abgelegt und trägt nun den Namen seines Tochterunternehmens SCO. Den Unix-Distributor hatte Caldera vor zwei Jahren mitsamt seinen populären Produkten Open Server und Unix Ware übernommen. Nach eigenen Angaben will The SCO Group mit dem neuen Namen auch ihr Profil im Unix-Markt schärfen.

Denn nur 5 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftete Caldera bisher mit seinen Linux-Produkten. Erst im Frühsommer hatte sich das Unternehmen an der Seite des deutschen Distributors Suse an der United-Linux-Initiative beteiligt.

Damit hofft SCOs Senior Vice President Reg Broughton, den Platzhirsch im Linux-Unternehmensumfeld Red Hat schon bald zu überholen. Zum anderen soll Caldera vom Wohlklang des Namens SCO bei den Kunden profitieren. Denn Linux habe Unix bisher nicht ersetzen können, so Broughton weiter. Und das soll wohl auch so bleiben.