Deutsche Kabelnetze: Liberty bleibt hartnäckig

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Die Amerikaner wollen Callahan NRW

Der US-Medienkonzern Liberty Media versucht einen erneuten Einstieg in den deutschen Kabelnetzmarkt. Liberty soll nach Angaben aus verhandlungsnahen Kreisen 1,5 Milliarden Euro für die Mehrheitsübernahme der insolventen TV-Kabel-Holding Callahan NRW geboten haben. Eine Sprecherin des Unternehmens wollte dies aber nicht bestätigen.

Liberty bietet derzeit auch im Konsortium mit Finanzinvestoren für die bei der Telekom verbliebenen sechs TV-Kabelgesellschaften. Die Mehrheit an den Regionalnetzen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hatte die Telekom an US-Investor Callahan (ish und Kabel Baden-Württemberg), das Netz Hessen an den europäischen Käufer Iesy verkauft.

Der Verkauf der noch in Telekom-Hand befindlichen Netze soll nach Angaben von Telekom-Vizechef und Technikvorstand Gerd Tenzer bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Callahan NRW hatte im Juli Insolvenz wegen Überschuldung beantragt.

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