Neue Lasertechnik für TK-Netze verlässt die Labors

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Transmitter werden sich noch lange nicht überarbeiten

Mit fein abstimmbarer Lasertechnik will der US-Hersteller Agility die TK-Netze schon länger revolutionieren. Jetzt soll das Tochterunternehmen der israelischen ECI Telecom, Lighthouse, eine “beträchtliche Anzahl an Transmittern” gekauft haben und somit die Technik aus dem Labor holen.

Das wäre ein erster Durchbruch für die Technik, deren Einsatz noch nicht verbreitet ist, weil er sich erst ab einer bestimmten Anzahl belegter DWDM-Kanäle (Dense Wavelength Division Multiplexing) lohnt. Mehr als zehn Kanäle müssen demnach gleichzeitig belegt sein, damit solch ein hochempfindlicher Transmitter nicht unterfordert – und damit zu teuer – ist.

Nach Angaben von Ido Gur, Vice President bei Lighthouse, sei dies aber bei einer “größeren Anzahl der Metropolitan Area Networks der Fall”, die das Unternehmen betreibe. Von Vorteil sei auch, so der Manager, dass die Agilent-Produkte die herkömmlichen Laser mit gleichförmiger Wellenlänge problemlos ersetzen könnten.

Dies ist allerdings auch die Grundbedingung, die die fünf Markt-Größen Lucent, Ericsson, Mitsubishi Electric, Sumitomo und Alcatel Optronics im Konsortium “Lemsa” für die bislang nur laborgestestete Lasertechnik aufgestellt hatten.