Gegen den Trend: Hitachi setzt auf Infiniband

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Die große Zukunftsmelodie, die noch keiner so recht kennt

Mit einer größeren Investition zeigt der japanische Konzern Hitachi Limited sein kommendes Engagement in der Infiniband-Welt an. So soll das Start-up-Unternehmen Voltaire eine nicht näher benannte Finanzspritze erhalten haben. Dies geht aus einer Unternehmensmeldung hervor.

Da der Infiniband-Markt derzeit arg gebeutelt wird, kommt diese Meldung dem Sektor gelegen. Der Konzern will bei diesem Schritt sogar strategische Maßstäbe anlegen. So sagte Shojiro Asai, President der Wagniskapitalabteilung, das junge Unternehmen sei “außergewöhnlich günstig positioniert, um in diesem Wachstumsmarkt intelligente Verbindungslösungen für Infiniband-Architektur” bereitzustellen.

Die Technik ist allerdings durch den Zusammenbruch des IT-Finanzmarkts stark in Mitleidenschaft gezogen. Traute sich noch letztes Jahr kein Speicher-Hardwarehersteller ein Produktprogramm ohne das magische Wort “Infiniband” zu drucken, so ließ die neue Liebe zu den gigantischen Speicher-Highways schnell nach. Erst vor ein paar Wochen stellte wieder ein Unternehmen seine Geschäfte in diesem Bereich ein: Quantum setzt ferner nur noch auf einfachere und weniger teure SAN-Architekturen.