Bei Fujitsu fallen erneut Tausende Stellen weg

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Der Elektronikriese baut noch massiver ab als bisher erwartet

Die anhaltende Krise auf dem Telekommunikationsmarkt beutelt den japanischen Elektronikkonzern Fujitsu stärker als erwartet. Nach Angaben einer japanischen Zeitung will das Unternehmen nun nochmals 3000 Arbeitsplätze abbauen. Bereits im vergangenen Monat hatte Fujitsu die Streichung von 2100 Stellen angekündigt, sodass insgesamt nun mehr als 5000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen.

Bereits im vergangenen Geschäftsjahr hatte Fujitsu rund 17 000 Stellen weltweit gestrichen. Laut der Zeitung sind von den neuesten Ankündigungen zwei Werke in Zentraljapan betroffen, in denen Telekommunikationsausrüstung produziert wird.

Das Unternehmen will allerdings versuchen, Kündigungen zu vermeiden. Stattdessen sollen ältere Mitarbeiter in den Vorruhestand geschickt werden, hieß es. Aus dem Konzern selbst liegt derzeit noch keine Stellungnahme vor.