JVC: Ausflug in den Notebook-Markt

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Als Ergänzung für Digitalkameras

Der internationale japanische Elektronikhersteller JVC will mit seinem ersten Windows-XP-Subnotebook, Sony, zu Leibe rücken. Dennoch bleibt das Unternehmen bei seinem Kerngeschäft “Wir wollen in unserem angestammten Segment bleiben, jedoch mit dem Notebook unsere Digitalkamera-Produktlinie ergänzen, sagte Jürgen Wilken von JVC Deutschland zu Financial Times. So sollen sich die JVC-Kameras sehr einfach über eine Fire-wire-Schnittstelle mit dem Notebook verbinden lassen.

Der MP-XP7210 besticht laut JVC durch seine kompakte Größe im DIN A5-Format und seinem Gewicht. Der Mini-Computer bringt 885 Gramm auf die Waage. Das Gerät wird wahlweise mit einem 650 Megahertz-Celeron oder einem Pentium III mit 800 Megahertz angetrieben und soll rund 2200 Euro kosten.

Das Engagement sei keine Eintagsfliege, sondern als festes Segment bei JVC etabliert, sagte Wilkens. Bis Mitte 2003 wolle sich der Konzern rund zehn Prozent vom Subnotebook-Markt sichern. Analysten glauben, dass diese Sparte die einzige ist, die trotz der Wirtschaftskrise wächst.

Die Notebooks von Sonys Vaio-Reihe bieten seit längerem vergleichbaren Funktionen und sind damit JVCs schärfster Konkurrent.