Intel peilt 10-Gigahertz-Marke an

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Desktop und Laptop marschieren nicht mehr getrennt

Bis zum Jahre 2006 will der Halbleiterhersteller mit seiner Netburst-Mikroarchitektur die 10-Gigahertz-Marke erreichen. Das berichtet das britische Magazin Computerwire. Intel geht davon aus, dass die Netburst-Technologie zehn Jahre lang eingesetzt werden wird.

“Die Taktfrequenz von 10 GHz in vier Jahren ist zu erreichen, da das Moore’sche Gesetz weiterhin gilt,” sagte Bill Sui, Vizepräsident und Manager für Intels Desktop-Bereich. Bei Netburst handelt es sich um den Nachfolger der seit dem Pentium Pro eingesetzten P6-Architektur.

Die aktuellen Pentium-4-Prozessoren basieren bereits auf der Netburst-Mikroarchitektur und sollen Ende dieses Jahres mit 3 GHz getaktet werden.

Weil Laptops immer mehr Rechenleistung forderten, so Sui, würden künftig Desktop- und Laptop-Prozessoren ähnlicher werden. Einerseits würden Features der nächsten Desktop-Mikroarchitektur “Prescott” in die Notebook-Prozessoren einfließen, andererseits könne man sich vorstellen, Power-Management-Einrichtungen auch in Desktop-Prozessoren zu integrieren.