Infineon trennt sich von taiwanesischem Partner

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Spezialitäten-Chips zu heiß für die Bayern?

Der Münchener Halbleiterhersteller Infineon hat sich aus dem Joint-Venture Promos Technologies zurückgezogen. Das meldet der taiwanesische Chipfabrikant Mosel Vitelic. Dieser ist gemeinsam mit Infineon an Promos beteiligt.

Promos produziert spezielle Speicherbausteine – etwa Embedded DRAMs oder so genannte Pseudo-SRAMs. Die Bayern waren an Promos mit 30 Prozent beteiligt. Jetzt will Mosel Vitelic das Unternehmen alleine weiterführen.

Als Grund für den Rückzug Infineons nennen eingeweihte Kreise Diskrepanzen in der Einschätzung der Marktentwicklung für die Speicherbausteine. Mosel Vitelic hatte im Sommer seinen Forecast nach unten korrigiert. Der PC-Markt entwickele sich schwächer als erhofft, hieß es damals.