Flash-Speicher: AMD und Fujitsu machen gemeinsame Sache

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Joint-Venture soll die Chips herstellen und vermarkten

Auf dem Feld der Flash-Speicher scheint sich eine japanisch-amerikanische Achse anzubahnen: Der Prozessorhersteller AMD, der auch Flash-Chips herstellt, hat mit dem japanischen Elektronikkonzern Fujitsu Gespräche über ein Joint-Venture aufgenommen.

Wie das Wall Street Journal meldet, soll das gemeinsame Unternehmen die Speicherchips nicht nur herstellen, sondern auch vermarkten. Ein bereits existierendes Joint-Venture der beiden Branchengrößen befasst sich lediglich mit der Produktion; die Vermarktung erfolgt über Partnerunternehmen.

Außerdem besitzt AMD eine Flash-Fertigungsstätte in Texas, die bisher nicht in die gemeinsamen Aktivitäten einbezogen war. In den aktuellen Gesprächen könnte es auch darum gehen, diese Fertigungsstätte künftig gemeinsam zu nutzen.

Das angestrebte Gemeinschaftsunternehmen könnte jährlich für etwa 3 Milliarden Dollar Flash-Chips verkaufen. Damit entstünde dem Marktführer Intel ein mächtiger Konkurrent. Flash-Speicher werden in Handys, Digitalkameras und PDAs eingesetzt und gelten als Wachstumsmarkt.