Neues Studienzentrum bietet Master-Abschlüsse für Informatiker

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Internationalisierung und Beschleunigung der Ausbildung stehen im Vordergrund

Das “Bonn-Aachen International Center for Information Technology” (B-IT) kann in diesem Winter seinen Betrieb aufnehmen. Beim dem B-IT handelt es sich um ein Experiment im Bereich der Spitzenausbildung in der angewandten Informatik.

Zu den Besonderheiten des Zentrums gehört, dass die Studierenden zugleich einen Praktikumvertrag bei der Fraunhofer Gesellschaft oder einen anderen Unternehmen in der Region erhalten und der Unterricht in englischer Sprache erfolgt. Letzteres soll auch die Attraktivität für ausländische Gastdozenten erhöhen.

Es gibt Masterstudiengänge in den Breichen Life Science Informatics und Media Informatics.

Außerdem soll es Angebote für Kompaktseminare während der Sommersemesterferien geben. Diese sollen zunächst den Informatikstudenten der Hochschulen in Bonn und Aachen ermöglichen, ihr Studium schneller als in der Regelstudienzeit zu absolvieren. Das B-IT gliedert sich in ein gemeinsames Institut der Universität Bonn und der Technischen Hochschule Aachen sowie in ein Institut der Fachhochschule Bonn-Rhein.

Für das B-IT entstehen jährliche Kosten von etwa 5 Millionen Euro. Die Hälfte daran steuert in den ersten beiden Jahren das Bundesforschungsministerium bei. Ab 2004 übernimmt das Land NRW die Folgefinanzierung; der Stiftungsbetrag von 56 Millionen Euro aus dem Bonn-Berlin-Ausgleich ist hinreichend, um den Grundstock des Zentrums auf Dauer zu erhalten.