Dunkle Vorahnungen für den PC-Markt

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Intel, AMD und Analysten schwant ein böses drittes und viertes Quartal

Schlecht sieht es aus im PC-Markt. Wenn der Branchenführer unter den PC-Chip-Lieferanten Intel und sein schärfster Konkurrent Advanced Micro Devices (AMD) in dieser Woche die Zahlen für das dritte Quartal bekannt geben. Die Betonung wird vermutlich auf den Aussichten auf das letzte Vierteljahr 2002 liegen. Und das wird hart, prophezeien Analysten unterschiedliche Couleur.

So hatte AMD bereits zu Anfang dieses Monats die Erwartungen für das dritte Quartal nach unten korrigiert. Der Umsatz soll um 18 Prozent geringer ausfallen als die Wall Street bis dahin angenommen hatte.

Als Intel seine Halbjahreszahlen vorlegte, hatte der Chip-Fabrikant zugleich den Rahmen für die Umsatzzahlen im dritten Quartal festgelegt. Das ursprüngliche Volumen sollte zwischen 6,3 und 6,9 Milliarden Dollar liegen. Seither gehen die Prognosen von einem Umsatz aus, der zwischen 6,3 und 6,7 Milliarden Dollar liegt.

Richard Gardner, Analyst bei Salomon Smith Barney, schließt sich den düsteren Vorahnungen an. Er korrigierte in der vergangenen Woche seine Erwartungen nach unten. War er bislang von einer weltweiten Zunahme um 5 Prozent ausgegangen, erwartet er für dieses Jahr jetzt nur noch eine Zunahme bei den PC-Verkäufen von einem Prozent.

Auch für das kommende Jahr sieht er keine wesentlichen Verbesserungen. Im vergangenen Jahr hatte er sich auf ein 10-prozentiges Wachstum festgelegt. Nun geht er von einer Zunahme um 2 Prozent aus.