AMD erhält Supercomputer-Weihen

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Sandia und Cray entscheiden sich für Opteron

Die Sandia National Laboratories und der Hersteller Cray wollen in einen neuen Supercomputer 64-Bit-Prozessorchips von AMD verbauen.

Der Superrechner wird 90 Millionen Dollar kosten und den Namen “Red Storm” tragen. Branchenkenner werten den Zuschlag an AMD als Vertrauensbeweis der Supercomputer-Halbgötter für die Technologie des Intel-Rivalen.

Die Opteron-Prozessoren von AMD sollen im ersten Halbjahr 2003 auf den Markt kommen und 32-Bit-Software ebenso gut verarbeiten wie 64-Bit-Software; auch gemischte Workloads seien möglich, erläuterte ein AMD-Sprecher. Wer dagegen auf Intels 64-Bit-Prozessor Itanium konventionelle 32-Bit-Software verarbeiten will, muss Leistungseinbußen hinnehmen.

Im übrigen mochte AMD keinen Kommentar zu dem Sandia-Cray-Vorhaben abgeben. Das Sandia National Laboratory führt unter anderem Berechnungen für das US-Energieministerium durch. Nach Schätzungen von Insidern wird Red Storm zum Erreichen der geplanten Rechenleistung von 100 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde mindestens 16 000 Prozessoren benötigen.