Japanische Chip-Hersteller holen auf

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Aufwärtstrend bei Toshiba und NEC

Die beiden japanischen Elektronikunternehmen Toshiba und NEC haben ihre Ergebnisse in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres deutlich verbessert. In Folge von Umstrukturierungen und steigenden Chipverkäufen verringerte Toshiba den Gruppenverlust zum Bilanzstichtag 30. September auf netto 26,4 Milliarden Yen (218 Mio Euro) nach 123,1 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum, wie der zweitgrößte Chiphersteller der Welt am Freitag mitteilte. NEC erwirtschaftete einen Gewinn von rund einer Milliarde Yen, nachdem im Vorjahr noch ein Fehlbetrag von 29,9 Milliarden Yen angefallen war.

Der NEC-Umsatz sank allerdings um 11,9 Prozent auf rund 2,2 Billionen Yen. Auf Grund guter Nachfrage unter anderem nach Halbleitern für Audiogeräte, Digitalkameras und Mobiltelefone stieg der konsolidierte Nettoumsatz bei Toshiba dagegen um fünf Prozent auf 2,6 Billionen Yen. Das operative Ergebnis erhöhte sich auf 2,9 Milliarden Yen nach einem Vorjahresverlust von 98,4 Milliarden Yen, hieß es.

Für das Gesamtjahr rechnet Toshiba mit einem Nettogewinn von 23 Milliarden Yen, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 254 Milliarden Yen verbucht worden war. Auch NEC erwartet in diesem Geschäftsjahr die Rückkehr in die Gewinnzone und prognostiziert einen Gruppenertrag von netto 10 Milliarden Yen nach einem Verlust von 312 Milliarden Yen im Vorjahr. Die Toshiba-Aktie zog am Freitag in Tokio um 2,3 Prozent auf 306 Yen und die von NEC 3,1 Prozent auf 465 Yen an.

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