NTT Docomo friert Auslandsinvestitionen ein

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Milliarden-Abschreibungen schmerzen

Der größte japanische Mobilfunkbetreiber NTT Docomo will bis zur Erholung des globalen TK-Markts keine weiteren Auslandsinvestitionen mehr vornehmen. Hintergrund seien die beim Engagement in ausländische Kapitalallianzen bisher erlittenen hohen Verluste, berichtete die japanische Tageszeitung Asahi Shimbun.

Ein Sprecher des Konzerns wollte dazu keine Stellung nehmen. NTT Docomo ist an AT&T Wireless, der niederländischen E-Plus-Mutter KPN Mobile und der britischen Hutchison beteiligt.

Um seinen in Japan erfolgreichen mobilen I-Mode-Dienst und UMTS-Mobilfunk-Technologien auch im Ausland zu verbreiten, hatte das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren umgerechnet rund 15 Milliarden Euro investiert. Inzwischen mussten die Japaner allerdings rund 80 Prozent ihrer Auslandsinvestitionen als Verlust abschreiben.