Corning-Prognose macht Angst

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Trendsetter mit trüber Laune – da schwant allen Böses

Der Glasfaserhersteller Corning hat mit einem weiteren vierstelligen Stellenabbau die Branche noch tiefer gedrückt. Nach dem massiven Arbeitsplatzabbau im Juli sollen nun weitere 2200 Stellen wegfallen.

Die Mehrzahl von ihnen soll nach einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge in den USA abgebaut werden. Allerdings wird auch das faseroptische Werk der Firma in Neustadt geschlossen. Wie viele Mitarbeiter hier gehen müssen, sei noch unklar.

Die Quartalszahlen zum dritten Vierteljahr hätten das Unternehmen zu weiteren Einsparungen gezwungen, heißt es. Der Netto-Verlust von 260 Millionen Dollar liegt um 40 Millionen Dollar höher als vor einem Jahr.

Auch für das laufende Quartal sieht es düster aus: CFO James Flaws spricht von Restrukturierungskosten von bis zu 650 Millionen Dollar.