Urheberrechte-Wächter brummen DVD-Rohlingen Abgabe auf

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Das ist die Quadratur der runden Scheiben …

Auch beim Kauf von DVD-Rohlingen werden die Verbraucher in Deutschland künftig eine Abgabe für Urheberrechte bezahlen. Die Verwertungsgesellschaften in Deutschland haben sich mit dem Informationskreis Aufnahmemedien darauf verständigt, eine Regelung für CD-Rohlinge auf DVDs auszuweiten.

Die Rechnung der Verwerter, allen voran die Gema, geht folgendermaßen: DVDs der Systeme R-, R+ und RAM weisen in der Regel eine maximale Aufnahmekapazität von 4,7 GB auf. Damit ließen sich Videodaten mit einer Spieldauer von rund zwei Stunden auf eine Scheibe brennen. Für jede Stunde Aufnahmekapazität fallen 8,7 Eurocent Urheberrechtsabgabe an. Macht zusammen also 17,4 Eurocent für jeden verkauften DVD-Rohling.

Die Hersteller sind gesetzlich verpflichtet, ihre Verkaufszahlen an die Verwerter zu melden. Und weil selbst die Rechteverwerter anerkennen, dass nicht jeder Rohling dafür verwendet wird, ihre Inhalte zu duplizieren, wird die Abgabe nur für jeden Dritten Rohling fällig.