Netzwerkspezialist F5 packt SSL ins Remote-Umfeld

EnterpriseNetzwerke

Mit dem Zukauf von Start-up “uRoam” hat sich das Netzwerkunternehmen F5 Networks verpflichtet, im Remote-Bereich neue Sicherheit zu etablieren.

Mit dem Zukauf von Start-up “uRoam” hat sich das Netzwerkunternehmen F5 Networks verpflichtet, im Remote-Bereich neue Sicherheit zu etablieren. Dafür soll das samt Personal und Assets gekaufte Flaggschiffprodukt des jungen Unternehmens, FirePass SSL, sorgen.
Bereits im ersten Quartal des nächsten Jahres sollen die Proxies für den Remote Access in die Netzkomponenten von F5 integriert sein, meldet das Unternehmen aus Seattle. Die nächsten 12 bis 18 Monate lang sei voller Support und der Abschluss angefangener Entwicklungsprojekte gewährleistet. Die kombinierten Systeme sollen aber dann den Nutzern eine noch bessere Authentifizierung und Definition der Zugriffsrechte auf bestimmte Applikationen erlauben.

Bis dahin will F5 auch seine Hardware und Software in einer neuen, überarbeiteten Version auf den Markt bringen. Der Antrieb dazu erklärt sich wohl auch aus den 25 Millionen Dollar, die F5 für das kleine Unternehmen ausgeben muss und aus der Verpflichtung, die dies in schlechten Zeiten bedeutet. Eile scheint nun geboten. John McAdam, CEO und President des Unternehmens, formuliert es so: “Der Kauf von uRoam ist für uns ein wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel, unerreichte Sicherheit innerhalb einer zuverlässigen Performance von Geschäftsanwendungen zu liefern.”

Michael Frohn, General Manager Central Europe, kündigt an, dass die FirePass Produkte ab sofort bei den deutschen Distributoren Allasso und DNS sowie über die autorisierten Systemintegratoren verfügbar seien.

Frohn sagt: “Wir haben bereits von vielen Unternehmen Anfragen zu solchen Produkten vorliegen, die wir bisher nicht erfüllen konnten. Diese Produkte versetzen insbesondere unsere autorisierten Partner in die Lage, neue kostensparende VPN-Lösungen bei ihren Kunden zu implementieren. Kosteneinsparungen und erhöhte Sicherheit schließen sich also nicht gegenseitig aus!”