Prozessorgeschäft erholt sich wieder

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Das Geschäft mit Prozessoren soll sich in der zweiten Jahreshälfte wieder erholen. Es gebe Hinweise für ein “normales, saisonales Wachstum” heißt es etwa beim US-Marktforscher Mercury. Auch Intel-Europachef Jürgen Thiel spricht von einer “Rückkehr zur Normalität”. Ausschlaggebend seien die angekündigten Starttermine für den fünften Pentium-Prozessor von Intel, bisher Prescott genannt, sowie der Einstieg von AMD

Das Geschäft mit Prozessoren soll sich in der zweiten Jahreshälfte wieder erholen. Es gebe Hinweise für ein “normales, saisonales Wachstum” heißt es etwa beim US-Marktforscher Mercury. Auch Intel-Europachef Jürgen Thiel spricht von einer “Rückkehr zur Normalität”.
Ausschlaggebend seien die angekündigten Starttermine für den fünften Pentium-Prozessor von Intel, bisher Prescott genannt, sowie der Einstieg von AMD in die 64-Bit-Ära auf dem Desktop im September. Bisher können die Prozessorhersteller davon profitieren, dass die Umsätze mit Laptop- und anderen Prozessoren für den mobilen Einsatz im zweiten Quartal erstmals die Desktop-Umsätze übertroffen haben. Das tut besonders gut, weil die Hersteller an den Mobil-CPUs mehr verdienen können als an Desktop-Prozessoren.

Zwischen Intel und AMD sind die Rollen von David und Goliath weiterhin zweifelsfrei verteilt. Allerdings konnte der kleinere von beiden immerhin 0,1 Prozent Marktanteil gutmachen und besetzt jetzt 15,7 Prozent des Geschäfts. Intel dagegen verliert nach Erhebungen von Mercury Research leicht um 0,3 auf jetzt 82,5 Prozent Marktanteil.