Cisco bleibt vorerst ein zahnloser SAN-Tiger

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Der SAN-Newcomer des vergangenen Jahres, Cisco Systems, hat seine ehrgeizigen Ziele beim SAN-Switch-Verkauf offenbar nicht erreicht. Schon tönen die Alteingesessenen vom Schlage einer McData oder Brocade: “Schuster, bleib bei deinen Leisten!” Allerdings gehen die Analysten davon aus, dass sich die Marktumwandlung durch den Eintritt des Netzwerk-Konzerns erst noch zeigen wird. Eine Drohung für die Etablierten

Der SAN-Newcomer des vergangenen Jahres, Cisco Systems, hat seine ehrgeizigen Ziele beim SAN-Switch-Verkauf offenbar nicht erreicht. Schon tönen die Alteingesessenen vom Schlage einer McData oder Brocade: “Schuster, bleib bei deinen Leisten!” Allerdings gehen die Analysten davon aus, dass sich die Marktumwandlung durch den Eintritt des Netzwerk-Konzerns erst noch zeigen wird. Eine Drohung für die Etablierten werde Cisco allemal sein, heißt es.
Das Ziel, den Markt schnell zu dominieren habe Cisco verfehlt. Allerdings ist mit einem Umsatzwachstum verglichen mit dem vorhergehenden Quartal von 45 Prozent auf nunmehr 14,5 Millionen Dollar Volumen die Gefahr für die Platzhirsche mitnichten gebannt.

Phil Lorenz, Analyst bei Northern Trust Asset Management, sagt: “Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Cisco in diesem Markt die Nummer Eins oder Zwei sein wird. Während die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückblieben, haben die verkauften Stückzahlen die Hoffnungen von Cisco erfüllt.” Konzernchef John Chambers resümiert, dass Cisco etwa im Herbst oder Winter dieses Jahres den Markt für Networked Storage besser einschätzen könne. “Jedes Mal, wenn ich mir ein Ziel setze, bemühe ich mich, es zu erreichen.”