IBM, Infineon und Chartered minimieren Chip-Designs

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Mit einem gemeinsamen Projekt wollen die Hardware- und Prozessorenhersteller IBM, Infineon und Chartered die Chipentwicklung vorantreiben. Dies gilt der gemeinsamen Erforschung neuer Technologien für die Chipproduktion, die bei dieser Technik so eng wie wohl sonst nirgends mit der produzierten Technik verknüpft ist. Mit dem Vertrag, über dessen finanzielle Details bislang nichts bekannt wurde, wollen die

Mit einem gemeinsamen Projekt wollen die Hardware- und Prozessorenhersteller IBM, Infineon und Chartered die Chipentwicklung vorantreiben. Dies gilt der gemeinsamen Erforschung neuer Technologien für die Chipproduktion, die bei dieser Technik so eng wie wohl sonst nirgends mit der produzierten Technik verknüpft ist.
Mit dem Vertrag, über dessen finanzielle Details bislang nichts bekannt wurde, wollen die drei großen Chip-Hersteller sicherstellen, dass sie bei der kommenden Chip-Generation – gefertigt mit 65 Nanometer Leiterbahnbreite – einen Großteil des Kuchens unter sich aufteilen können.

Der Vorstoß ist nur einer unter vielen, die die Minimierung nach dem offenbar gültigen Gesetz von Moore anschieben. Je kleiner die Schaltkreise auf den Chips, so die Regel der Finanzer, desto billiger die Produktion, desto höher der Ausstoß, desto größer die Verbreitung. Kritiker von Moores Theorie sehen allerdings die physischen Grenzen der Mini-Welt bald erreicht – vor allem weil der Abtransport der entstehenden Wärme zum immer größeren Problem wird.