Siemens-Engagement in China lässt Duracher zittern

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Mit einer umfangreichen Produktionsstätte will der Siemens-Konzern im chinesischen 3G-Markt ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Dafür hat nun die Abteilung Information and Communication Mobile (ICM) ihre in Shanghai ansässige Fabrik “Shanghai Siemens Mobile Communication” mit 30 Millionen Dollar ausgestattet und nach Deutschland zu einer der wichtigsten Produktionsstätten für Wireless CDMA-Technik (Code Division Multiple Access) gemacht. So

Mit einer umfangreichen Produktionsstätte will der Siemens-Konzern im chinesischen 3G-Markt ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Dafür hat nun die Abteilung Information and Communication Mobile (ICM) ihre in Shanghai ansässige Fabrik “Shanghai Siemens Mobile Communication” mit 30 Millionen Dollar ausgestattet und nach Deutschland zu einer der wichtigsten Produktionsstätten für Wireless CDMA-Technik (Code Division Multiple Access) gemacht.
So sollen die “Münchner” die führende Rolle im chinesischen Mobilfunkmarkt erringen und halten können, erhofft sich Vorstandsmitglied Lothar Pauly. Seiner Ansicht nach bringt die seit 1872 in China aktive Firma dafür die denkbar besten Voraussetzungen mit: Siemens habe schließlich, so der Manager, die ersten W-CDMA-Netze in Europa gebaut und die Technik weltweit so erfolgreich vertrieben, dass die Abteilung inzwischen als einer der wichtigsten Technikausrüster gelte.

Auch die Tatsache, dass die Zusammenarbeit mit den größten chinesischen TK-Providern China Mobile und China Unicom so gut vorangehe, sei ein Garant für den Erfolg künftiger W-CDMA-Produkte. Die historisch gesehen erste Produktionsstätte für die Mobilfunktechnik im Allgäuer Ferienort Durach soll von der neuen Intensität in Südchina nicht beeinträchtigt werden. Pauly und Peter Borger, President der Fabrik in Shanghai, betonen lediglich die Vorteile für das Aufrollen des chinesischen Marktes.