Firmen kommen falschen Telefonrechnungen nicht auf die Spur

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Jedes Unternehmen aus der Liste der Fortune 500, den größten Firmen der Welt, zahlt pro Jahr durchschnittlich 8 Millionen Dollar zu viel an Telefongebühren.

Jedes Unternehmen aus der Liste der Fortune 500, den größten Firmen der Welt, zahlt pro Jahr durchschnittlich 8 Millionen Dollar zu viel an Telefongebühren. Doch mit etwas mehr Aufmerksamkeit wäre diese Lücke im Beutel zu stopfen: Es handelt sich schließlich um falsch berechnete oder falsch eingesetzte Telefondienste. Das besagt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Aberdeen.
Die Marktkenner haben herausgefunden, dass 7 bis 12 Prozent aller Abrechnungen für Telefondienste fehlerhaft, sprich: zu hoch sind. Das macht je nach Unternehmensgröße laut Aberdeen eine beträchtliche Summe aus. So wickeln demnach die Fortune 500 etwa 15.000 TK-Rechnungen im Jahr ab, mit einem Wert von 116 Millionen Dollar.

Um diese Fehler sowohl in der Berechnung wie in der Einsetzung der Telefondienste besser zu kontrollieren, gibt es nun ein Tool. Aberdeen hat einer Mitteilung zufolge einen Online-Service eingerichtet, der sich mit dem Kosten-Management für TK-Services auseinandersetzt. Der Dienst soll den Firmen Zahlenwerke, Beispiele, Methoden, diverse Technikangebote und konkrete Baupläne für ihre Kostenkontrolle an die Hand geben. Denn nicht nur die Provider seien Schuld an den Verlusten der Firmen, auch der falsche Einsatz im Unternehmen, mangelnde Berücksichtigung von möglichen Sparmaßnahmen und mangelnde Aufmerksamkeit für den Kostenfaktor Telefon und dessen effektiven Einsatz gilt für Aberdeen als ausschlaggebend.