Microsoft will nur spielen – mit neuer Video-Firma

Management

Der Softwarekonzern Microsoft hat vor, sich weiter in den Entertainment-Markt einzukaufen. Das Unternehmen hat deshalb zusammen mit Mitbietern wie Ubi Soft und dem Spiele-Giganten Eidos für die Assets von 3DO geboten. Das bankrotte Videospiele-Verlagsunternehmen soll bald unter den Hammer kommen. Unter anderem haben sich die drei genannten Bieter nach einer richterlichen Prüfung ihrer Angebote für

Der Softwarekonzern Microsoft hat vor, sich weiter in den Entertainment-Markt einzukaufen. Das Unternehmen hat deshalb zusammen mit Mitbietern wie Ubi Soft und dem Spiele-Giganten Eidos für die Assets von 3DO geboten. Das bankrotte Videospiele-Verlagsunternehmen soll bald unter den Hammer kommen. Unter anderem haben sich die drei genannten Bieter nach einer richterlichen Prüfung ihrer Angebote für den Zuschlag qualifiziert.
Außerdem sind nach einer Meldung von Reuters folgende unter Gamern bekannte Firmen interessiert: JoWood Productions, Namco Hometek, Turbine Entertainment und Crave Entertainment. Am 14. August sollen sie alle ihre Gebote abgeben. Noch ist nicht bekannt, wer sich für welche Teilstücke des Unternehmens interessiert, das erst im Mai das Handtuch geworfen hat. Zu haben sind Racing- und Strategiespiele.

Für Microsoft, das vermutlich die Rechte an den Spielen kaufen will, hieß es, zunächst 10.000 bis 100.000 Dollar zu hinterlegen. Die Redmonder zeigen mit ihrem Gebot, dass sie auch im Konsolen-Spielemarkt Erster werden wollen. Als der Konzern vor zwei Jahren mit der X-Box startete, die direkt gegen Nintendos Konsolen gerichtet ist, war Microsoft bereits einige Jahre im PC-Spiele-Markt ganz vorne mit dabei.