Gateway patzt bei PDA-Offensive

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Der amerikanische PC-Hersteller hat mit der Produktion eigener Taschencomputer offenbar größere Schwierigkeiten.

Der amerikanische PC-Hersteller hat mit der Produktion eigener Taschencomputer offenbar größere Schwierigkeiten. Der PDA mit dem Gateway-Logo sollte erst Mitte Juli auf den Markt kommen, wurde dann auf Mitte August verschoben und liegt jetzt erst einmal ganz auf Eis. Weitere Tests seien nötig, so ein Unternehmenssprecher. Jetzt aber sei das Start-Fenster für die in den USA wichtige Herbst-Saison verpasst. Zuvor hatte sich schon der Computerhersteller Dell mit einem PDA unter eigener Flagge auf den Markt gewagt.
Im Unterschied dazu will sich Gateway allerdings als Marke für Consumer-Produkte neu in Position bringen. Versprochen wurden vor kurzem 50 neue Produkte in 15 verschiedenen Kategorien. An diesem Ziel werde festgehalten, auch wenn der PDA mit ‘Windows Mobile für Pocket PC 2003’ als Betriebssystem frühestens für das kommende Frühjahr zu erwarten sei.

Bisher vertreibt Gateway Produkte von Palm, Sony, Toshiba und Viewsonic. Gerade der PDA-Markt ist aber in den vergangenen Monaten besonders deutlich eingebrochen, weil die Bestellungen von Unternehmenskunden ausbleiben. Gateway war als reiner PC-Hersteller ins Trudeln geraten und verspricht sich nun von einer breiteren Produktpalette auch höhere Margen. Auf dem Markt sind bereits Digital-Fernsehgeräte, DVD-Player sowie weitere Geräte für das ‘Home Entertainment’. Im PC-Sektor will Gateway nun mit einem besonders niedrigen Preisen punkten.