Elektronische Krankenakte: NEC Systems verschlüsselt Patientendaten

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Die amerikanische ‘Solutions’-Sparte des japanischen NEC-Konzerns hat eine Verschlüsselungsarchitektur vorgestellt.

Die amerikanische ‘Solutions’-Sparte des japanischen NEC-Konzerns hat eine Verschlüsselungsarchitektur vorgestellt, die mit einer dreifachen Absicherung vor allem im US-Gesundheitswesen ihren Markt finden soll. Dort sehen sich Krankenhäuser wie -versicherungen nämlich zunehmend mit den hohen Anforderungen der Datenschutzbestimmungen konfrontiert.

Mit seinem ‘Tricryption’-System verschlüsselt NEC sowohl die abgelegten Daten als auch den Schlüssel, mit dem diese Daten kodiert wurden. Hinzu kommt ein Index, ‘Key Identifier’ genannt, in dem die verwendeten Schlüssel abgelegt werden. Damit sei es außerdem möglich, der Forderung des ‘Health Insurance Portability and Accounting Act’ (Hippa) von 1996 zu entsprechen, der eine lückelose Dokumentation der Zugriffe auf die Datenbestände verlangt.

Dabei soll Tricryption so konzipiert sein, dass auch eine Anwendung außerhalb des Gesundheitswesens möglich ist. Zudem will NEC den Administrations-Aufwand verringern. Während sich die Verantwortlichen sonst stets um das Schlüssel-Management samt Speicherbedarf und Rechteverteilung kümmern müssen, könne das nun mit einem integrierten ‘Key Server’ automatisiert werden.