RFID lernt bei IBM ‘laufen’

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Wie ein Silberstreif am Horizont schicken sich Produkte für Radio Frequency Identification (RFID) an, die IT-Welt aus dem Sumpf zu ziehen.

Wie ein Silberstreif am Horizont schicken sich Produkte für Radio Frequency Identification (RFID) an, die IT-Welt aus dem Sumpf zu ziehen. Damit das klappt, hat sich nun auch der IT-Riese IBM entschlossen, die zukunftsträchtige Industrie stärker zu unterstützen und dadurch die üblichen First-Mover-Vorteile bei einer neuen Technik zu genießen. Dienste, mit denen Händlern der Umstieg auf RFID erleichtert wird, sollen nun verfügbar sein.
Neben dem “Haus der Zukunft” als Prestige-Objekt hat sich IBM nun auch zu einigen marktfähigen Services rund um die Funktechnik durchgerungen. Basierend auf dem Websphere Business Integrator sollen Einzel- und Großhändler RFID-Erkennungssoftware an ihre bestehenden Inventursysteme anschließen können. Wie das Unternehmen mitteilt, könnten sich die Kunden auf diesem Weg langsam auf das neue Inventursystem umstellen. Eine Einführung in drei Phasen ist demnach auch vorgesehen. Sie besteht aus der Beratung und Entwicklung spezieller RFID-Lösungen für ein Unternehmen, einer 12-wöchigen Pilotphase und der vollständigen Unterstützung bei der Einführung der neuen Technik.

Die Zeit für RFID-Chips sei gekommen, glauben die Verantwortlichen bei IBM. Das Unternehmen argumentiert, Inventurkosten könnten mit den kleinen Chips, deren Informationen draht- und berührungslos ausgelesen werden, um 25 Prozent gesenkt werden. Händler wie Walmart und Kaufhof sowie Software-Anbieter wie SAP und deren Partnerfirma Seeburger beschäftigen sich bereits mit der RFID-Technik.