OSDL empfiehlt Linux für Data-Center

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Für den Einsatz von Linux vor allem in großen Betrieben haben die Open Source Development Labs 300 Kriterien in einem Dokument zusammengestellt.

Für den Einsatz von Linux vor allem in großen Betrieben haben die Open Source Development Labs (OSDL) 300 Kriterien in einem Dokument zusammengestellt. In dem Dokument mit dem Namen ‘Data Center Linux (DCL) Technical Capabilities 1.0’ wird den Usern ein Leitfaden an die Hand gegeben, um den Einsatz des Open-Source-Betriebssystems im datenintensiven Einsatz in Firmen zu prüfen.
Diese Eckpunkte sollen die Industrie ermutigen, die freie Alternative bei IT-Entscheidungen in Erwägung zu ziehen, so die OSDL-Gruppe, der unter anderem Firmen wie IBM, HP, Dell, Sun und Red Hat angehören. Die 300 Linuxfähigkeiten hat die Gruppe in verschiedene Kategorien aufgeteilt: Skalierbarkeit, Performance, Zuverlässigkeit, Verwaltbarkeit, Cluster-Standards und Nutzerfreundlichkeit.

Diese Richtlinien für DCL sollen nach Plänen der Industrievereinigung zu öffentlichen Referenzen für Entwickler, Distributionen, professionelle User für die Weiterentwicklung ausgearbeitet werden. Darüber hinaus plant die Gruppe eine Reihe von Projekten, bei denen Linux-Applikationen für Unternehmen entwickelt werden sollen. Darunter zum Beispiel Datenbank-Software und speziell konfiguriertes Linux für die Telekommunikationsindustrie.