Beas neue Suite macht Applikationen sicherer

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Das Softwareunternehmen Bea Systems mit Sitz in Kalifornien hat eine neue Suite vorgestellt.

Das Softwareunternehmen Bea Systems mit Sitz in Kalifornien hat eine neue Suite vorgestellt. Mit ‘WebLogic Enterprise Security’ möchte die Firma vor allem solche Kunden adressieren, die ihre Applikationslandschaft rund um die IT-Infrastruktur besser pflegen wollen. Für Sicherheit bei Zugang und Tagesgeschäft mit den Anwendungen rund um Netzwerk, Server und Datenzentrum soll nun die neue Software sorgen.
Vor allem bei wachsenden Geschäftsprozessmengen wie Bestellungen und Transaktionen sollen Schwierigkeiten auftauchen, die Bea nun beheben will. WebLogic ES wendet sich einer Mitteilung zufolge gegen die vielfach eingesetzten Insellösungen, die daher kommen, dass die Kundenunternehmen ihre Sicherheitsanforderungen und gesetzliche Bestimmungen auf nationaler Ebene oft hart-codiert in die verwendeten Applikationen einprogrammieren. Dies führe aber zu einer Isolation ganz ähnlicher Sicherheitsbäume. WebLogic ES soll dem entgegenwirken und die Security-relevanten Anforderungen in der gesamten Applikationslandschaft gleich einführen.

Eine zentralisierte Kontrolle der Sicherheitsfunktionen sei dabei noch ein ganz entscheidender Mehrwert, auf den Bea besonderen Wert gelegt habe. Und schließlich sei ja gerade die dezentrale Haltung von Regeln das Problem, das den Unternehmen im Jahr viele tausend Dollar kosten könne – und zwar durch den Einbruch von Insidern. Bea zitiert das Marktforschungsunternehmen Gartner Research mit folgender Aufstellung: Bis zu 70 Prozent der Security-Verletzungen, die tatsächlich neben Nerven und Zeit auch Geld kosten, gehen auf das Konto von Insidern, also ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern, sowie Partnern mit speziellen rechten. Um diese besser verfolgen zu können, sei eine zentralisierte Kontrolle vonnöten.