Die Online-Metzgerei fragt: Was darf es sein?

Enterprise

Ja, was darf es sein? Hundert Gramm Salami geschnitten oder doch Leberwurst am Stück?

Ja, was darf es sein? Hundert Gramm Salami geschnitten oder doch Leberwurst am Stück? Vielleicht auch ein bisschen Geflügel oder gar italienische Spezialitäten? Oder gleich ein ganzer Partyservice mit allem Drum und Dran? Wenn Sie dazu noch aus Bad Orb kommen, aber in München wohnen und nicht auf das Angebot der Stadtmetzgerei Fries verzichten wollen, dann bestellen Sie doch einfach online.
Mit der ersten “wirklichen Online-Metzgerei” empfiehlt sich das hessische Unternehmen für das gesamte Bundesgebiet. Wer bis vormittags 10 Uhr bestellt, erhält die Ware am darauffolgenden Tag, in Thermoboxen verpackt, mit Trockeneis gekühlt und via Paketdienst verschickt. Die Mindestbestellmenge beträgt 20 Euro.

Der Grund für die Geschäftsidee scheint denkbar einfach. Warum sollen nur Bücher und Computerzubehör über das Internet vertrieben werden. Solche Dinge haben sicherlich den Vorteil, dass sie nicht so schnell verderben. Doch mit der richtigen Technik kann auch diese Hürde überwunden werden. Schließlich hat E-Commerce in den vergangenen Monaten wieder an Beliebtheit gewonnen.

Die Metzgerei bietet schon eine Weile einen Online-Bestellservice für Selbstabholer, lässt sie uns auf der Homepage wissen. Der Weg zum echten Internetanbieter war da offenbar nicht mehr weit. Der Chef entschuldigt sich jedoch persönlich dafür, dass derzeit eine Lieferung nur deutschlandweit erfolgen könne.