Unternehmensdaten lernen ganz neu zu fliegen

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Handy und PDA sollen künftig viel einfacher einsetzbar sein, um Unternehmensdaten abzurufen und Informationen mit dem Netzwerk abzugleichen.

Handy und PDA sollen künftig viel einfacher einsetzbar sein, um Unternehmensdaten abzurufen und Informationen mit dem Netzwerk abzugleichen. Das versprechen der Datenbankgigant Oracle und der Mobilfunkkonzern Vodafone. Ihre neue Partnerschaft soll Software-Tools hervorbringen, die geschäftliche Transaktionen seitens mobiler Mitarbeiter effektiver machen sollen.
Beispielsweise sollen sie, so lautet die Mitteilung der Hersteller, künftig über eine Textnachricht von ihrem Handy aus eine geschützte Anfrage an die Firmendatenbank tätigen und abrufen können. Auch wenn die beiden Partner zugeben, dass diese Technik nicht neu ist, so verweisen sie doch darauf, dass die neue Variante billiger und einfacher zu installieren sei. Dass soll die gemeinsame Lösung schließlich von den auf dem Markt befindlichen ähnlichen Angeboten abheben. So sollen sich Unternehmen in zehn europäischen Ländern, sowie in Australien und Neuseeland binnen 30 Minuten auf den Vodafone-Dienst “einwählen” können, die Bezahlung erfolgt dann in monatlichen Abrechnungen.

Ein weiterer Vorteil der bereits erhältlichen Lösung bestehe darin, dass nicht nur reine Oracle-Umgebungen bedient werden sollen, sondern jede “Software, die auf einem Oracle-Server läuft”. Ähnliche Vereinbarungen Vodafones mit den Oracle-Rivalen SAP und Hewlett-Packard hatten schließlich auf reine SAP-Umgebungen abgezielt. Für Vodafone wie Oracle geht es darum, Geschäftskunden-Zuwächse zu generieren und die von den Analysten prophezeite Welle der Business-User von SMS und MMS rechtzeitig zu bedienen. Immerhin neigt sich die Consumer-Nutzung langsam ihrem Höhepunkt zu, zitiert das Wall Street Journal. Und dies mache die Suche nach neuen Kundengruppen gerade für Vodafone und seine Rivalen zur Notwendigkeit.