VoIP ist unbemerkt erwachsen geworden, sagt Tenovis

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VoIP bietet Funktionalitäten, die es zu einer Alternative oder Ergänzung zur klassischen Telefonie machen, sagt Carsten Biermann.

VoIP (Voice over Internet Protocol) bietet Funktionalitäten, die es zu einer Alternative oder Ergänzung zur klassischen Telefonie machen, sagt Carsten Biermann, Projektleiter Voice over IP beim Frankfurter TK-Dienstleister Tenovis. Die Zeiten, in denen nur ein paar IT-Spezialisten mit Kopfhörern vorm PC saßen, um zum Ortstarif Gespräche mit weit entfernten Gleichgesinnten zu führen, seien vorbei. Jetzt beschäftigten sich ganze IT-Abteilungen mit der Konvergenz von Sprach- und Datennetzen.
Der Wechsel von der klassischen Telefonie zur ‘Sprache über das Internet Protokoll’ müsse nicht mit einem harten Bruch beginnen, so Biermann. Ein Hybrid-System kombiniere die klassische analoge oder digitale und die IP-Telefonie. Die Unternehmen könnten die IP-basierte Telefonie zunächst nur in ausgewählten Bereichen einsetzen und die restlichen Bereiche später nachrüsten.

Im Gegensatz zu VoIP habe UMTS bereits ein schlechtes Image, noch bevor es in Deutschland überhaupt aus den Startlöchern gekommen sei. Das habe auch eine Studie der Hamburger Marktbeobachtungsfirma Mummert ergeben. Die befragten Fach- und Führungskräfte der TK-Branche hatten UMTS auf dem achten Platz eingestuft, gemessen an seiner geschätzten Bedeutung im Unternehmensalltag. Damit rangierte UMTS hinter den Übertragungstechnologien Breitbandverbindungen und WLAN, die die Plätze eins und zwei einnahmen. VoIP landete immerhin noch auf Rang sechs.