HP lässt die Serverserie 3000 auslaufen

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Ein Methusalem der IT-Geschichte darf endlich seinen wohlverdienten Ruhestand antreten.

Ein Methusalem der IT-Geschichte darf endlich seinen wohlverdienten Ruhestand antreten. Die Serverserie 3000 von Hewlett-Packard (HP) wird ab dieser Woche nicht mehr verkauft. Für ein weiteres Jahr, bis Ende 2004, will zumindest HP Hardware- und Software-Erweiterungen an bestehende Kunden liefern, bevor Ende 2006 der Support endgültig eingestellt wird.
Die besonders treuen Anwender der 3000 haben derweil eine Selbsthilfegruppe, die OpenMPE gegründet, über die sie sich bei Problemen gegenseitig beraten können. Die Gruppe hat sich ebenso vorgenommen, während der nächsten Jahre auch die eine oder andere Modifikation am Betriebssystem der Server auszutüfteln. Von Seiten HP läuft ein Upgradeprogramm, das die Migration auf neuere Maschinen erleichtern soll.

Die Serie 3000 wurde zu einer Zeit eingeführt, als die ersten Mikroprozessoren das Laufen lernten, nämlich 1972. Sie war, ähnlich wie IBMs AS400 oder die VAX-Serie von Digital Equipment im Handel und im Gesundheitswesen besonders populär. Wie bei ihren Konkurrenten waren es die Unix-Systeme, die sie irgendwann als veraltet haben aussehen lassen.