IBM schiebt PCs und Services ins Büro – ‘on Demand’

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IBM hat getreu seiner ‘On-Demand’-Strategie jetzt auch Desktop-Produkte und -Services als nutzungsabhängigen Service ins Portfolio genommen.

IBM hat getreu seiner ‘On-Demand’-Strategie jetzt auch Desktop-Produkte und -Services als nutzungsabhängigen Service ins Portfolio genommen. Die Sparte Global Services, sonst mit dem Vertrieb von Rechenleistung und Beratung betraut, bietet jetzt ‘Workplace on Demand’ an, ein Programm mit dem die Kunden Hardware vom Desktop zum PDA zeitlich befristet nutzen können, aber auch noch zahlreiche weitere Dienste frei Haus geliefert bekommen sollen.
In der Grundgebühr ist das Deployment sowie die regelmäßige Wartung inbegriffen. Dabei kommen IBMs Services wie ‘Image Ultra’ zum Einsatz genauso wie die PC-Management-Software ‘Rapid Restore’ und das webbasierte ‘Virtual Help Desk’.

Big Blue will sich sogar mit dem Kleinkram der Drucker, Faxgeräte und Kopierer im Unternehmen abgeben und eine monatliche Rechnung stellen, auf der schlicht und einfach die Zahl der verarbeiteten Seiten berechnet wird. Zusammengenommen könnten Unternehmen auf diese Art und Weise fast ein Drittel ihrer Betriebs- und Wartungskosten der Büro-IT einsparen, meinen die IBM-Verkäufer. Immerhin rechnet die Meta Group vor, dass ein einzelner Durchschnitts-PC pro Jahr Kosten zwischen 2000 bis 5000 Dollar verursacht.