Sun macht Medikamente fälschungssicher: mit RFID

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Mit der auf Produktebene noch neuen Technik RFID (Radio Frequency Identification) will Sun Microsystems künftig auch im Pharmabereich mitmischen.

Mit der auf Produktebene noch neuen Technik RFID (Radio Frequency Identification) will Sun Microsystems künftig auch im Pharmabereich mitmischen. Eine Speziallösung für die Medikamentenherstellung soll in die Bedarfskette integriert werden und so dafür sorgen, dass Medikamente weder umgeleitet noch gefälscht werden können. Nebeneffekt: Abgelaufene Arznei meldet sich selbständig. Das geben Sun und Partner Supplyscape jetzt bekannt.
Damit reihen sich die beiden Unternehmen in eine Kampagne der US-Behörden zur Vermeidung von Verbrechen mit Medikamenten ein. RFID, so heißt es in einem Report, werde künftig dafür sorgen, dass das Kopieren von Original-Pharmazeutika in Zukunft entweder unmöglich oder zu teuer werde.

Auch nach Ansicht des Marktforschungsunternehmens IDC ist dies möglich. Jedoch gibt Analyst Michael Swenson zu bedenken: “In dieser Zeit nach dem Platzen der Dotcom-Blase ist eine vage Vision von irgendwann eintreffendem Gewinn sehr unbeliebt; so sollten die ersten RFID-Lösungen schnelle und spürbare Erleichterung bei drängenden täglichen Problemen in der Industrie bringen.” Genau das wollen die beiden Unternehmen tun. Sun bringt dafür eine Java-basierte Infrastruktursoftware auf Basis seines Java Enterprise System ein. Supplyscape liefert die passende Anwendung.