Switch-Standards machen schicke Netzwerke billiger

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Ein neuer Interconnection-Standard soll den Netzwerkaufbau und die technische Erneuerung der Verbindungen wesentlich billiger und einfacher für die Anwender machen.

Ein neuer Interconnection-Standard soll den Netzwerkaufbau und die technische Erneuerung der Verbindungen wesentlich billiger und einfacher für die Anwender machen. Dafür will das Standardisierungsgremium Advanced Switching Interconnect (ASI) sorgen, das viele Industriepartner vereinigt.
So hat die Arbeitsgruppe des ASI eigenen Angaben zufolge noch im Januar das erste Release einer neuen Gruppe von technischen Spezifikationen veröffentlicht (ASI 1.0), an die sich nun die Hersteller bei neuen Entwicklungen halten sollen. Sollte dieses Regelset breite Akzeptanz in der Industrie vorfinden, so werde sich im Interconnection-Bereich bei optischen Switches im Unternehmensnetzwerk die Ausrüstung verbilligen, heißt es. Dies vor allem durch eine effektivere Produktionsweise und mehr Möglichkeiten, Fabrikationsressourcen zu vereinen und Adapter-artige Bauteile für die Zusammenschaltung heterogener Switches einsparen zu können.

Auch für den Bereich der Balde-Server sei dieser Ansatz an technischen Neuerungen wichtig. Denn die Mitgliedsunternehmen wie Alcatel, Agere, Huawei, Intel, Siemens, Vitesse und Xilinx gehen davon aus, dass Blade-Server-Entwicklungen auch ein Zeichen dafür seien, dass die Welt der Rechner und die der Netzwerke zusammenwachse. Dafür seien einheitliche Standards auch im Switching vonnöten.

Der Regelsatz gilt als eine Art von Derivat aus dem bekannten Ansatz ‘PCI Express-Standard’, der die Kommunikationsstrukturen und -methoden von PCs, Servern und anderen Knotenpunkten regelt.