doIT-Award prämiert Softwareforschung

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Im Rahmen der IT- und Medienoffensive Baden-Württemberg wurde heuer zum ersten Mal der doIT-Award vergeben.

Im Rahmen der IT- und Medienoffensive Baden-Württemberg wurde heuer zum ersten Mal der doIT-Award vergeben. Die ersten drei Preise gingen an Projekte aus der Softwareforschung im Bereich Medizin, Unternehmens- und Sicherheitssoftware für den mobilen Einsatz. Der Preis soll künftig jedes Jahr vergeben werden und weitere Anreize für die IT im Südwesten geben.
Die Informatikabteilung des Krebsforschungszentrums in Heidelberg geht mit dem mit 15.000 Euro dotierten ersten Preis nach Hause, die eingesetzte Visualisierungs- und Interaktionssoftware ‘OrganNicer’ wurde prämiert. Diese 3D-Operationsplanung soll den Chirurgen die Durchführung von Operationen erleichtern und auch während des Eingriffs aktualisierte Daten der individuellen Organe liefern.

Den zweiten Preis mit einem Preisgeld von rund 10.000 Euro bekam die Prozess-Management-Technologie der Universität Ulm. Damit sollen unternehmensweite und abteilungsübergreifende Geschäftsprozesse optimiert werden. Die Anwendung ist einer Meldung der Organisatoren zufolge eine Weiterentwicklung bestimmter Workflow-Technologie, die es ermöglicht, Prozessschritte zu umgehen. Sinn dieser Methode sei das Vermeiden von Stabilitätsproblemen im Gesamtsystem.

Das ‘Institut Informatik und Gesellschaft’ der Universität Freiburg wurde schließlich mit 8000 Euro für das Sicherheitstool ‘Atus’ ausgezeichnet. Es richtet sich speziell an den Laien, der Daten auf seinem mobilen Gerät sichern will. Die Forscher rücken demnach vor allem die Benutzerfreundlichkeit in den Fokus, komplizierte Verschlüsselungsvorgänge bleiben im Hintergrund.