WiFi lässt Rangierloks rummsen

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Das wird auch den letzten Zweifler überzeugen: Wireless LAN ist nicht nur für surfende Manager in Lufhansa-Lounges gut, sondern findet auch beim Rangieren von Zügen sinnvolle Verwendung.

Das wird auch den letzten Zweifler überzeugen: Wireless LAN ist nicht nur für surfende Manager in Lufhansa-Lounges gut, sondern findet auch beim Rangieren von Zügen sinnvolle Verwendung. Die Mitarbeiter der ‘Burlington and Santa Fe Railway Company’ (BNSF) spielen allerdings nicht mit ihrer Modelleisenbahn, sondern stellen ihre langen Güterzüge für die Fahrt quer durch die Vereinigten Staaten seit kurzem wireless zusammen.
Die WiFi-Technologie erlaube es, die Steuerung einer Rangierlok vollständig im Stellwerk abzubilden, so BNSF-CIO Jeff Campbell. Damit werde der gesamte Ablauf effizienter, denn die Rangiermeister müssen einerseits nicht mehr untätig auf ihrer Maschine sitzen und auf die nächste freie Weiche warten, sondern können vom bequemen Sessel aus sogar mehrere Züge parallel steuern und koppeln. Sicherer sei es noch dazu, auch wenn Unfälle im Rangierbahnhof eher selten seien.

Wireless LAN biete eben die “Verlässlichkeit eines Industriestandards”, meint Campbell. Er sieht die Möglichkeiten der 802.11b-Spezifikation eben nicht auf filigrane Notebooks beschränkt, sondern lässt tonnenschwere Züge damit rollen. “Man kann sogar das Zug-Horn tuten lassen”, begeistert sich Campbell. Was er in der Arbeit hat, würden sich andere Techies ja nur zu gerne zu Weihnachten wünschen.