Blades und Einsteiger-Arrays bringen HP-Kasse zum klingeln

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Für Hewlett-Packard ist die Rechnung mit dem Engagement für Blade-Server offenbar aufgegangen.

Für Hewlett-Packard (HP) ist die Rechnung mit dem Engagement für Blade-Server offenbar aufgegangen. Die Marke von 50.000 verkauften Blades will das Unternehmen mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien, überschritten haben. Damit, so teilt HP mit, hätten die ‘ProLiant’ genannten schmalen Server-Bausteine dem Unternehmen an die Spitze des entsprechenden Marktsegments verholfen.
Besonders mit den Argumenten der Verkäufer habe sich diese Summe erreichen lassen, heißt es. Dazu gehören der geringe Platzbedarf in den meist bis zur Decke vollgestopften Rechenzentren, eine eingebaute und effektive Kontrollinstanz und selbstredend das Versprechen der Kosteneinsparung durch den Kauf der Blades.

Den Billigen Jakob scheint HP zwar nicht zu geben, doch auch in anderen Geschäftsbereichen spielt das Geld eine Rolle. So hat der Konzern nun seine Storage-Arrays für Einsteiger noch billiger im Regal. Dafür musste das Unternehmen seine Preise im Vergleich zu Produkten der Rivalen senken, meldet das Magazin ‘Enterprise Storage Forum’. Das HP Storage Works Modular Smart Array kostet nunmehr nach Berichten aus den USA um ein Viertel weniger als vergleichbare Modelle bei EMC und IBM. Die Version ‘MSA 1000 SAN’ geht also in der kleinsten Version zum Einsteigerpreis von 17.345 Dollar über den Ladentisch, bei EMC erhalten die SAN-Anfänger demnach erst für 33.300 Dollar mit dem CX200 ein Paket, mit dem sie loslegen können. Analysten prognostizieren also der HP-Lösung eine größere Akzeptanz.