IBM setzt auf Reseller, um On-Demand zu erklären

Management

IBM hat offenbar nach wie vor Probleme, seinen Partnern und Resellern die Auswirkungen der On-Demand-Strategie begreiflich zu machen.

IBM hat offenbar nach wie vor Probleme, seinen Partnern und Resellern die Auswirkungen der On-Demand-Strategie begreiflich zu machen. Mitarbeiter von Solution Providern in den USA berichten, auch während mehrstündiger Flugreisen habe der IBM-Manager auf dem Nebensitz nicht erklären können, was On-Demand bedeute. Daran will jetzt aber auch der Reseller Tech Data etwas ändern und bietet an seinem Unternehmenssitz in Clearwater (Florida) ein Websphere Integration Center (WIC) an.
Dort sollen in Zukunft E-Business-Installationen getestet werden können, genauso wie Informations-Portale, Messaging-Lösungen und andere komplexe Software-Konstellationen auf Basis von Websphere Express. Bisher hätten sich viele Reseller vor allem im Umfeld der kleinen und mittelgroßen Unternehmen zurückgehalten, weil sie gar nicht die Hardware zur Verfügung gehabt hätten, um die Brauchbarkeit ihrer Installationen zu belegen.

Websphere sei ein kleiner aber wichtiger Teil der gesamten On-Demand-Architektur, heißt es bei IBM. Initiativen wie das WIC könnten verdeutlichen, was Big Blue in Zukunft vorhabe.