Hotspot-Datenbank weist den Weg durch den Wireless-Dschungel

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Um den Markt für drahtlose Internetanbindungen etwas transparenter zu gestalten hat der VATM eine zentrale Datenbank für Hotspots in Deutschland aufgebaut.

Um den Markt für drahtlose Internetanbindungen etwas transparenter zu gestalten hat der VATM eine zentrale Datenbank für Hotspots in Deutschland aufgebaut. Hier sind zunächst alle kommerziellen Standorte abgelegt, die WLAN-Zugänge anbieten. Anmeldeformulare für Anbieter sowie ein Hotspot-Finder sollen kostenlos bleiben und sind ab sofort über die VATM-Homepage abrufbar.
Die aktuell rund 1000 aktiven Hotspots werden einer Mitteilung zufolge ergänzt durch eine Umkreissuche, für die ein Kartendienst die Daten liefert. Der VATM gibt zu, die aktuelle rechtliche Situation hier auszunutzen. Geschäftsführer Jürgen Grützner: “Da es für WLAN keine Regulierungsvorhaben gibt, kann eine zentrale Datenbank nur durch die Initiative der Marktteilnehmer selbst entstehen.” Daher laufen seiner Aussage nach weitere Gespräche mit Anbietern und Diensten, die die Informationen abnehmen wollen, wie Karten- und Stadtinformationsdienste. Bis Jahresende erwartet er mehr als 1500 Hotspots in Deutschland.

Die bislang eingetragenen Adressen, so heißt es weiter, umfassen vor allem Geschäfts-Hotspots. Das seien zu zwei Dritteln Hotels und Gaststätten. Desweiteren würden große Bürogebäude, Flughäfen und andere Verkehrsknotenpunkte, Universitäten und Messegelände aufgeführt. Doch die Zahl der privat geführten Hot-spots nehme zu. Die Datenbank, die auch über die Homepage von VATM-Partner und Content-Anbieter Portel.de abrufbar ist, soll später auch WLAN-Anlaufstellen in Österreich und der Schweiz umfassen.