SCO will wieder mit Unix Geld verdienen

E-GovernmentManagementRegulierung

SCO erinnert sich offensichtlich, dass das eigene Kerngeschäft nicht  wegen Urheberrechtsverletzungen durch das Linux-Betriebssystem ist, sondern Unix.

SCO erinnert sich jetzt offensichtlich, dass das eigene Kerngeschäft nicht der Rechtsstreit mit verschiedenen Unternehmen wegen Urheberrechtsverletzungen durch das Linux-Betriebssystem ist, sondern Unix. Dafür hat das Unternehmen jetzt wieder zwei neue Produkte und eine neue Initiative für Entwickler angeboten. Aber einstellen will SCO die Auseinandersetzung dann wohl doch nicht.
“Wir werden weiterhin Unix verteidigen und werden es in eine glänzende Zukunft führen”, erklärte Darl McBride, Präsident und CEO von SCO, auf einer Kunden- und Partnerveranstaltung. Der CEO erklärte, dass SCO auch eine Unix-Variante bringen will, die sowohl für 32- als auch für 64-Bit kompatibel ist und somit auf Intel- und AMD-Servern laufen kann. Zudem sollen die Produkte UnixWare und OpenServer mit dem Codenamen ‘Legend’ beide auf dem SVR5 Unix-Kernel basieren, so dass Anwendungen auf beiden Betriebssystemen laufen können. Der Legend soll in der ersten Hälfte 2005 auf den Markt kommen.

Daneben kündigte der Hersteller auch die ‘SCO Marketplace Initiative’ (SMI) an. Auf einem Server sollen hier die Angebote von Unternehmen mit Job-Suchenden Programmierern zusammengeführt werden. Freie Entwickler können dann vom SCO-Entwicklernetzwerk profitieren und Angebote von Unternehmen, die Anwendungen konzipieren wollen, einfach über das Online-Protal aufgegeben werden. Wie das Unternehmen mitteilte, soll der Dienst zum Ende das Jahres ans Netz gehen.