IT-Manager völlig überarbeitet

Management

Die Personalpolitik auch in IT-Abteilungen mit wenig Neueinstellungen und wachsenden  Ansprüchen haben erste negative Auswirkungen.

Die Personalpolitik auch in IT-Abteilungen mit wenig Neueinstellungen und wachsenden  Ansprüchen haben erste negative Auswirkungen. Stress und Vernachlässigung persönlicher Belange prägen den Arbeitsalltag der IT-Manager. Das besagt die alljährlich und europaweit durchgeführte Studie PPI IV (Pressure Point Index), in deren Rahmen 700 europäische IT-Manager im Sommer 2003 befragt wurden.
95 Prozent der IT-Verantwortlichen arbeiten demnach weit mehr als 37 Stunden die Woche und verstoßen damit gegen EU-Richtlinien. Aufgrund des hohen Arbeitspensums fehle 42 Prozent der IT-Manager oft die Zeit für Pausen und Mittagessen. Die befragten IT-Manager beanstanden demnach, dass ihre Arbeit auch ihr Privatleben negativ beeinflusst. 94 Prozent nehmen Telefonate auch außerhalb der Bürozeiten entgegen und 83 Prozent der Manager schlafen schlecht, weil sie sich um ihren Arbeitsplatz sorgen. 39 Prozent haben Angst, die anfallende Arbeit nicht bewältigen zu können, während 70 Prozent die Instabilität ihrer IT-Systeme beunruhigt. Fast die Hälfte, 48 Prozent, benötigt der Studie zufolge insgesamt mehr als zwei Stunden für den täglichen Arbeitsweg, was zusätzlich ermüdet.

Das hektische Arbeitsleben der IT-Manager scheint sich auch auf ihreGesundheit auszuwirken. Schlechte Ernährung und mangelnder Ausgleichssport werden hier genannt. “Die IT-Abteilung ist in Unternehmen in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und demzufolge hat sich auch der Druck auf die IT-Manager erhöht. Laut der aktuellen PPI-Studie ist es für die IT-Manager schwieriger denn je, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben aufrecht zu erhalten”, kommentiert Dr. Klaus Heihoff, Sales Director Data Management bei Synstar. “Seit die IT jedoch als strategisch für den Unternehmenserfolg betrachtet wird, wird auch das Outsourcing von operativen Aufgaben mehr und mehr durch die Geschäftsleitung favorisiert, um den Druck, der auf den IT-Mitarbeitern lastet, zu mindern.”